DSW vertritt Stimmrechte auf Air-Berlin-Hauptversammlung in London

Knapp ein Jahr ist es jetzt her, dass die Fluggesellschaft Air Berlin an die Börse ging. Mit großem Werbeaufwand wurden die Aktien angepriesen. Insbesondere Privatanleger sollte das freundliche Lächeln des Fernsehmoderators und Air-Berlin-Werbeträgers Johannes B. Kerner zum Kauf der Papiere animieren. Nun ist es Zeit für die erste Hauptversammlung. Doch leider zeigt sich das Unternehmen jetzt nicht mehr so anlegerfreundlich. „Air Berlin, die ja eine Aktiengesellschaft englischen Rechts ist, hält seine am 16. Mai 2007 stattfindende Hauptversammlung in London ab. Das macht die Teilnahme für viele deutsche Privataktionäre unnötig schwierig", bemängelt Ulrich Hocker, Hauptgeschäftsführer der DSW (Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz). „Wir hätten uns einen deutschen Veranstaltungsort gewünscht. Schließlich ist auch das Gros der Anteilseigner deutsch", so Hocker weiter. Nach englischem Aktienrecht wäre eine solche Verlegung durchaus erlaubt.

Um den Investoren trotzdem die Vertretung ihrer Stimmrechte zu ermöglichen, wird nun ein DSW-Sprecher das Aktionärstreffen besuchen. Anleger, die diesen kostenlosen Service nutzen wollen, müssen ihren unterzeichneten Anmeldebogen im Original bis spätestens zum 9. Mai 2007 an folgende Adresse senden:

 

DSW

Kennwort „Air Berlin"

Postfach 350163

40443 Düsseldorf

 

Eventuell bereits der DSW erteilte Dauervollmachten zur Stimmrechtsvertretung greifen in diesem Fall übrigens nicht, da es sich bei den Air-Berlin-Anteilsscheinen um Namensaktien handelt.

Pressemitteilung vom 26. April 2007

Mitglieder wenden sich bitte an die zuständigen DSW-Mitarbeiter.

Ansprechpartner für die Presse: Jürgen Kurz, Pressesprecher