Altersvorsorge
Endlich Rückenwind für die Rente: Das Altersvorsorgedepot
Das Altersvorsorgedepot und die geplante Frühstartrente geben der kapitalgedeckten Altersvorsorge in Deutschland neuen Schub. Die DSW begrüßt den längst überfälligen Schritt. Was Anleger jetzt zum Altersvorsorgedepot wissen sollten.
Ein Depot fürs Alter und der Staat zahlt mit: Das ist ein Novum in Deutschland und ein echter Fortschritt. Neu ist dabei insbesondere der Verzicht auf eine verpflichtende Beitragsgarantie im geförderten Altersvorsorgedepot (AVD). Fonds und ETFs bis Risikoklasse 5 erlauben es, breit gestreut an der Entwicklung von Unternehmen und den Erträgen teilzuhaben. Kapitalmarktrisiken gelten damit nicht länger nur als Hindernis, sondern als kalkulierbares Gegenstück langfristiger Renditechancen. Wir als Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) sehen darin einen wichtigen Schritt zu einer Vorsorgekultur, die Teile der Bevölkerung bereits für sich entdeckt haben und die nun in der Breite ankommen muss!
Das Altersvorsorgedepot ist ein staatlich gefördertes Wertpapierdepot für die Rente, ohne Garantiezwang: Es kann in Fonds/ETFs investiert werden. Erträge bleiben in der Ansparphase steuerfrei, besteuert wird erst bei der Auszahlung: Der geförderte Teil (Beiträge bis 1.800 €/ Jahr plus Zulagen) unterliegen voll dem persönlichen Einkommenssteuersatz. Für freiwillige Mehrbeträge greift nur eine Teilbesteuerung der Erträge. Anders als Riester verzichtet es bewusst auf eine Beitragsgarantie (mehr Renditechance, mehr Risiko). Anders als ein normales Depot ist es zweckgebunden und wird bezuschusst. Neue Produkte können ab Januar 2027 angeboten werden.
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Wie gut kennen Sie die neuen Regelungen zum Altersvorsorgedepot und zur Frühstartrente?